»Reflexionen« – das LZO in concert

Ein Werkstattbericht von Sophia Berendt


24. Februar 2018, 20 Uhr. Circa zwanzig glückliche Musikerinnen und Musiker des Landeszupforchesters Berlin sitzen beisammen im anatolischen Restaurant in Köpenick, weit im Osten von Berlin, und haben dieses vergnügte und gleichzeitig geschaffte Lächeln auf den Gesichtern – dieses, das erscheint, wenn das Restadrenalin nach einem gelungenen Konzert noch in den Adern steckt. Wer hätte das Anfang Dezember 2017 schon gedacht, als etwa die Hälfte der nun Anwesenden in der Till-Eulenspiegel-Grundschule, am Stammprobenort des Orchesters im Berliner Norden, noch wild darüber diskutierten, wer welche organisatorischen Aufgaben übernehmen, wo das Probenwochenende im Januar stattfinden und an welchem Ort dieses besagte Konzert eigentlich seinen Aufführungsort finden sollte. Continue reading

»Jugend musiziert« 2018 in Berlin

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Hier die Ergebnisse der Kategorie »Zupfinstrumente« im Landeswettbewerb:

Region Nord Region Mitte Region Süd Land Bund
Gitarre 27 16 8 19 6
Mandoline 2 1
Bağlama 10 5 7 4

Wir gratulieren allen Teilnehmern und wünschen den Landespreisträgern viel Glück beim Bundeswettbewerb in Lübeck!

Mehr Informationen unter https://www.landesmusikrat-berlin.de/projekte/jugend-musiziert-berlin/

Konzerte zum 40. Todestag von Bruno Henze

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Liebe Freunde der Gitarrenmusik,

ich freue mich, dass es mir gelungen ist, für den 16.03.2018, 17.03.2018 und 18.03.2018 eine Konzertreihe in Berlin und Potsdam für den in Montabaur (Rheinland-Pfalz) wirkenden Gitarristen Volker Höh zu organisieren.

In diesen Konzerten stellt Volker Höh Werke des Berliner Komponisten Bruno Henze (1900-1978) den Werken von Ferdinand Sor (1778-1839) gegenüber:

Fernando Sor trifft Bruno Henze

Die Konzerte finden anlässlich des 40. Todestages von Bruno Henze und des 240. Geburtstag von Sor statt.

Henze gilt als Begründer der Berliner Gitarrenschule. Seine Werke, die der Romantik zuzurechnen sind – aber mit gemäßigt modernen Einflüssen – sind gut anzuhörende, spannungsreiche und temperamentvolle Musik.

Sor ist im 19. Jahrhundert der Hauptvertreter der Gitarre. Seine Kompositionen werden heute von Gitarristen in den Konzertsälen auf der ganzen Welt gespielt.

Volker Höh wird u.a. „Souvenirs d’une soirée à Berlin“ zu Gehör bringen. Sor ließ sich hier – auf der Durchreise von London über Paris nach Moskau – von den in der Luft liegenden Klängen des alten Berlins inspirieren. Mit ein wenig Einfühlungsvermögen hört man die Glocken läuten, die Marschmusik spielen – und auch den einen oder anderen Berliner Gassenhauer anklingen.

Die Aufführung dieses Werkes ist etwas Besonderes, denn es ist selten im Konzertsaal zu hören. Ist es vielleicht sogar eine Berliner Erstaufführung?

Wer sich mehr für das Wirken von Volker Höh interessiert, sei seine Homepage www.volker-hoeh.de empfohlen.

Rainer Stelle

»Reflexionen« – Konzert des LZO

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Am 24. Februar 2018 gibt das LZO sein Konzert »Reflexionen«. Die Werke nehmen in vielfältiger Weise Bezug aufeinander, reflektieren sich gleichsam und erzeugen spannende Symmetrien.

Werke von: C. Gesualdo, O. Kälterer, A. Pianola, D. Huschert, J. S. Weiss u. a.

Solisten:
Sarah Herzog, Klarinette
Julius Theo Helm, Gitarre

Weitere Gäste:
Erik Elias, Gitarre
Christine Herzog, Akkordeon
Canto vocale Berlin

Musikalische Leitung: Symeon Ioannidis

Karten gibt es zum Preis von 10,- € bzw. ermäßigt 8,- € an der Abendkasse
oder über lzo@bdz-berlin.de.

Walter Neugebauer – ein Leben für die Zupfmusik

Walter Neugebauer ist am 26.11.2017 im Alter von 87 Jahren in Berlin verstorben. Unsere Anteilnahme gilt seinen Angehörigen.

Das Köpenicker Zupforchester hat Walter Neugebauer nicht nur sein Bestehen zu verdanken. Viele Orchestermitglieder sind von ihm musikalisch ausgebildet worden, er hat uns viele Jahre durch unser Leben begleitet und er war eine nicht wegzudenkende Institution der Zupfmusik. Wir werden ihn im wörtlichen Sinne als wegweisenden Pädagogen, hervorragenden Musiker und liebenswerten Menschen in dankbarer Erinnerung behalten. Continue reading

70 Jahre und kein bisschen leise

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Eine Laudatio auf das Teg’ler Zupforchester

Liebes Teg’ler Zupforchester mit ihrem Dirigenten Symeon Ioannidis,
Liebe Gäste, meine sehr verehrten Damen und Herren!

„70 Jahre und kein bisschen leise“ ist das heutige Geburtstagsmotto des Teg‘ler Zupforchesters. Und ich füge gleich hinzu: kein bisschen leise, aber immer besser, immer klangvoller…
Die Entwicklung und die Geschichte des Orchesters sind wirklich beeindruckend! Wer hätte 1947 bei Stromsperre und Kerzenlicht den Mut oder die visionäre Kraft gehabt, diesen so überaus liebenswerten und erfolgreichen Weg vorauszusagen? Continue reading