{"id":334,"date":"2018-05-09T17:48:23","date_gmt":"2018-05-09T15:48:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bdz-berlin.de\/?p=334"},"modified":"2018-05-09T17:48:23","modified_gmt":"2018-05-09T15:48:23","slug":"reflexionen-das-lzo-in-concert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/2018\/05\/09\/reflexionen-das-lzo-in-concert\/","title":{"rendered":"\u00bbReflexionen\u00ab \u2013 das LZO in concert"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: center;\">Ein Werkstattbericht von Sophia Berendt<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7385_klein.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-335 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7385_klein-1024x683.jpeg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7385_klein-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7385_klein-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7385_klein-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7385_klein-624x416.jpeg 624w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG_7385_klein.jpeg 1800w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><br \/>\n24. Februar 2018, 20 Uhr. Circa zwanzig gl\u00fcckliche Musikerinnen und Musiker des Landeszupforchesters Berlin sitzen beisammen im anatolischen Restaurant in K\u00f6penick, weit im Osten von Berlin, und haben dieses vergn\u00fcgte und gleichzeitig geschaffte L\u00e4cheln auf den Gesichtern \u2013 dieses, das erscheint, wenn das Restadrenalin nach einem gelungenen Konzert noch in den Adern steckt. Wer h\u00e4tte das Anfang Dezember 2017 schon gedacht, als etwa die H\u00e4lfte der nun Anwesenden in der Till-Eulenspiegel-Grundschule, am Stammprobenort des Orchesters im Berliner Norden, noch wild dar\u00fcber diskutierten, wer welche organisatorischen Aufgaben \u00fcbernehmen, wo das Probenwochenende im Januar stattfinden und an welchem Ort dieses besagte Konzert eigentlich seinen Auff\u00fchrungsort finden sollte. <!--more--><\/p>\n<p>Auch die Soloklarinette f\u00fcr ein Konzert, komponiert in den eigenen Reihen von Daniel Huschert, war noch nicht gefunden und unser Dirigent Symeon Ioannidis hatte kurzfristig einen Job angeboten bekommen, mit dem er tats\u00e4chlich Geld verdiente \u2013 das Konzert lag gedanklich zu diesem Zeitpunkt noch in recht weiter Ferne.<\/p>\n<p>Von dieser Unwissenheit ist an diesem Februarabend nun nichts mehr zu sp\u00fcren, aber wenn man in die Gesichter blickt, kann man erkennen: Hier ist man stolz und froh, dass da etwa richtig Gutes bei rausgekommen ist, und zwar in gemeinschaftlicher Arbeit aller Mitspielerinnen und Mitspieler. Unserem Antrag bei der Klassenlotterie wurde stattgegeben, wir fanden einen Konzertort und pl\u00f6tzlich hatten wir auch ein richtig sch\u00f6nes Wochenende in der Jugendherberge am Wannsee. Gut, erst hatte man uns in den Discokeller beordert, aber auch die Dunkelheit und nicht sofort funktionierende Heizungen konnten den Spielwillen nicht stoppen \u2013 und so lernten wir an diesem Wochenende nicht nur uns beim samst\u00e4glichen Feierabendbier wieder ein bisschen besser, sondern auch unsere nun aufgefundene und tolle Klarinettensolistin Sarah Herzog kennen. Ihre Interpretation des Konzerts gefiel gottseidank nicht nur dem Orchester, sondern auch dem Komponisten Daniel sehr gut. Auch bei dieser Zusammenkunft wurde \u00fcber die Zukunft des Orchesters diskutiert und in sehr offener und konstruktiver Atmosph\u00e4re \u00fcber die Motivation der Mitspieler, die Programmauswahl und die Zielsetzung f\u00fcr das kommende Jahr nachgedacht. Au\u00dferdem wurden organisatorische Aufgaben mit etwas langfristigerer Perspektive von unterschiedlichen Personen \u00fcbernommen, um den zeitlichen und inhaltlichen Aufwand auf allen Schultern zu verteilen. Diese Offenheit hatte eine positive Wirkung: Bei der Generalprobe eine Woche vor dem Konzert war die Stimmung auf jeden Fall konzentriert und motiviert, und in der Aula der Grundschule versuchte man nun so gut wie m\u00f6glich, mit den komplizierten Rhythmen des Werks \u201eLa Notte del Principe\u201c von Oliver K\u00e4lberer konstruktiv umzugehen, den eingesprungenen Gitarristen Julius Theo Helm im Konzert von Johann Sigismund Weiss zu unterst\u00fctzen und im Piazzolla m\u00f6glichst argentinisch daher zu kommen. Beim Konzert selbst wurden wir dann solistisch und im Duo vor allem mit argentinischen Emotionen noch unterst\u00fctzt von der wunderbaren Akkordeonistin Christine Herzog und Erik Elias, ihrem Duopartner und einem der Gitarristen aus dem Orchester. Dar\u00fcber hinaus gab es auch noch ein vokales Intermezzo, bei dem der Canto Vokale, ein Ensemble aus neun S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern hervorgegangen aus dem Hugo Distler Chor, das Publikum mit Gesualdo und Zeitgenossen versorgte. Sarah spielte ihre Klarinette vorwitzig, Julius f\u00fcllte den Weiss mit Leben und die Zimbelkl\u00e4nge lie\u00dfen die Sonnenfinsternis im Programmst\u00fcck von K\u00e4lberer in der entscheidenden Nacht erstrahlen \u2013 und vers\u00f6hnten uns mit den Rhythmen! Alles in allem ein sehr rundes Konzert, mit einem sehr angetanen Publikum. Kleiner fun fact: Es fand in einer Adventistengemeinde in bester Akustik \u00fcber einem Ganzk\u00f6rpertaufbecken statt \u2013 das hat man auch nicht alle Tage\u2026<\/p>\n<p>\u201eReflexionen\u201c hie\u00df unser Programm, und alles in allem war das wohl auch ein \u00e4u\u00dferst passender Titel \u2013 nicht nur musikalisch, sondern auch f\u00fcr unsere Orchestergemeinschaft. Nun freuen wir uns auf unseren Ausflug zum Eurofestival nach Bruchsal, der sicher wie immer ein paar tolle Tage mit viel fantastischer Musik bedeuten wird. Und wir haben auch eine Urauff\u00fchrung im Gep\u00e4ck\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Werkstattbericht von Sophia Berendt 24. Februar 2018, 20 Uhr. 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