{"id":243,"date":"2017-09-04T22:59:40","date_gmt":"2017-09-04T20:59:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bdz-berlin.de\/?p=243"},"modified":"2017-09-04T22:59:40","modified_gmt":"2017-09-04T20:59:40","slug":"europaeische-taenze-und-abstecher-nach-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/2017\/09\/04\/europaeische-taenze-und-abstecher-nach-mexiko\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische T\u00e4nze und Abstecher nach Mexiko"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: center;\">Die Mandolinisten-Vereinigung Berlin lud zum Fr\u00fchlingskonzert<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/katrin-bilder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-244\" src=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/katrin-bilder-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"416\" srcset=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/katrin-bilder-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/katrin-bilder-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/katrin-bilder-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/katrin-bilder-624x415.jpg 624w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/katrin-bilder.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine musikalische Reise durch Europa unternahm die Mandolinisten-Vereinigung Berlin unter der Leitung von Natalja Kittke mit ihrem Publikum am 2. April 2017 im B\u00fcrgersaal Zehlendorf. Auf dem Programm standen T\u00e4nze und Lieder aus vielen europ\u00e4ischen Staaten. Das Programm begann mit einer Tarantella Napoletana, die das Ensemble pr\u00e4zise intonierte. Es folgten drei Neapolitanische Lieder. <span lang=\"it-IT\">Die Sopranistin Nadja Korovina sang \u201eO Sole mio\u201c und \u201eSanta Lucia\u201c. <\/span>Sie gestaltete sie mit ihrem klaren Timbre sehr \u00fcberzeugend und brachte italienisches Flair in den Saal.<!--more--><\/p>\n<p>Durch das Programm f\u00fchrte sehr kundig und charmant Jelena Kittke. ihre Moderation bot interessante Einzelheiten zu Komponisten und St\u00fccken. Sie kombinierte die einzelnen Werke zu einer Europareise, deren n\u00e4chster Halt die bekannten Donauwellen zum Klingen brachte. Eine slawische Polka und ein ungarischer Cs\u00e1rd\u00e1s schlossen sich an, beide von der Mandolinisten-Vereingung mit Verve musiziert. Im anschlie\u00dfenden spanischen Volkstanz brillierte Konzertmeister Horst Schwendtner mit einem glasklaren Solo, das Orchester folgte. Kastagnetten verliehen dem St\u00fcck eine nationaltypische Klangfarbe. Mit einem Abstecher nach Mexiko schloss der erste Teil: \u201eLa Cucaracha\u201c erklang mit zus\u00e4tzlicher Ratsche und zauberte s\u00fcdl\u00e4ndisches Flair.<\/p>\n<p>Im zweiten Teil erklangen zun\u00e4chst zwei finnische T\u00e4nze: eine Polka mit Unterst\u00fctzung des Akkordeons sowie ein Letkis. Ber\u00fchrend spielte das Ensemble anschlie\u00dfend den russischen Walzer \u201eAuf den H\u00fcgeln der Mandschurai\u201c, der die get\u00f6teten russischen Soldaten im Krieg gegen Japan in den Jahren 1904\/1905 beklagte. F\u00fcr die \u201eSchwarzen Augen\u201c, eine Fantasie f\u00fcr Solo-Akkordeon und Zupforchester, griff die Dirigentin Natalja Kittke erneut zum Akkordeon und bewies ihre musikalische Mehrfachbegabung, mit der sie das Publikum begeisterte.<\/p>\n<p>Natalja Kittke leitet das Ensemble mit aufmerksamer Klarheit. Sie strahlt Konzentration, aber auch Entspanntheit aus und f\u00fchrt das Ensemble dadurch zu \u00fcberdurchschnittlichen Leistungen. Dass sie auch noch den gr\u00f6\u00dferen Teil der St\u00fccke selbst arrangiert hatte, zeigt ihre au\u00dferordentliche Musikalit\u00e4t. Der Konzertnachmittag wurde zum \u201eGesamtkunstwerk\u201c, weil T\u00e4nze, Lieder und Stile klug zusammengestellt waren. Die auch dieses Mal herausragende Solistin bereicherte das Konzert. Die wechselnden Besetzungen der einzelnen Werke waren f\u00fcr das Publikum attraktiv und f\u00fchrten zu einem kurzweiligen Programmablauf. Als Gastmusiker spielten verschiedene Schlaginstrumente sowie Akkordeon und setzten immer wieder gelungene charakteristische Akzente auf der musikalischen Reise.<\/p>\n<p>Auch dieses Konzert gelang technisch und musikalisch auf bemerkenswertem Niveau: das Orchester \u00fcberzeugte durch klare Dynamik, unterschiedliche Klangfarben f\u00fcr die jeweiligen St\u00fccke und eine sehr aufmerksame Begleitung der Solisten.<\/p>\n<p>Zum Ende des Programms wurde es volkst\u00fcmlich: Zum Lied auf die \u201eBirke\u201c traten vier junge S\u00e4ngerinnen, darunter die Moderatorin, zur Mandolinisten-Vereinigung hinzu. \u201eKalinka\u201c, die ber\u00fchmten \u201eAbendglocken\u201c und als Zugabe das popul\u00e4re \u201eRosamunde\u201c beschlossen den sehr unterhaltsamen Konzertnachmittag. Unter den etwa 200 G\u00e4sten waren auch David Coleman, Komponist, Dirigent an der Berliner Staatsoper und Ehemann der Sopranistin Nadja Korovina, Galina Melamed, die russische Meisterin des realistischen Portr\u00e4ts und Jo\u00ebl Betton, der Landesverbandspr\u00e4sident der Berliner Zupfer und Professor f\u00fcr Gitarre an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin.<br \/>\nManche Zuh\u00f6rer konnten sich am Schluss kaum auf den Sitzen halten, die Begeisterung war sp\u00fcrbar. Wer mehr davon h\u00f6ren m\u00f6chte, darf sich den 12. November 2017 um 17 Uhr im B\u00fcrgersaal Zehlendorf vormerken.<\/p>\n<p align=\"RIGHT\">Dr. Hartmut Spiesecke<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mandolinisten-Vereinigung Berlin lud zum Fr\u00fchlingskonzert Eine musikalische Reise durch Europa unternahm die Mandolinisten-Vereinigung Berlin unter der Leitung von Natalja Kittke mit ihrem Publikum am 2. 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