{"id":686,"date":"2021-04-21T20:33:48","date_gmt":"2021-04-21T18:33:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bdz-berlin.de\/?page_id=686"},"modified":"2023-10-29T12:12:47","modified_gmt":"2023-10-29T11:12:47","slug":"historisches","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/bdz\/historisches\/","title":{"rendered":"Historisches"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Vor 50 Jahren \u2013 der fr\u00fche Tod zweier Berliner Gitarristen<\/h1>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zum Gedenken an&nbsp;Norbert Bellmann (05.01.1940 \u2013 03.08.1970)<br>und&nbsp;Peter Liebert (20.03.1939 \u2013 24.08.1970)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">ein Beitrag von Rainer Stelle<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Tatsachen verbindet diese beiden: Sie haben beim selben Gitarrendozenten studiert und sind im selben Jahr verungl\u00fcckt \u2013 innerhalb eines Zeitraumes von nur drei Wochen. Ob die beiden Todesf\u00e4lle in irgendeinem Zusammenhang stehen, wird sich wohl nie mehr kl\u00e4ren lassen. Ich habe vor 38 Jahren zum ersten Mal von den beiden geh\u00f6rt, als ich von West-Berlin aus die Witwe von Willi Schlinske (1904\u20131969)[1] in Ost-Berlin angerufen hatte, die mir von den drei hervorragenden Sch\u00fclern ihres Mannes berichtete: Norbert Bellmann, Peter Liebert (und die sich immer noch bester Gesundheit erfreuende Lilo Gradmann\/Kliem). Margarete Schlinske (1907\u20131987) erz\u00e4hlte mir, dass sie tragischerweise genau ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes verungl\u00fcckt sind.[2] Erst viel sp\u00e4ter \u2013 nach der Wende \u2013 erfuhr ich Konkreteres \u00fcber das Schicksal der beiden vielversprechenden Talente.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bellmann1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bellmann1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-688\" width=\"255\" height=\"409\" srcset=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bellmann1.jpg 340w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bellmann1-187x300.jpg 187w\" sizes=\"(max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Norbert Bellmann<\/strong> wurde am 05.01.1940 in Breslau geboren. Wie und wann er mit seinen Eltern nach Berlin gekommen sind, ist nicht bekannt. Er studierte etwa 1958\u20131963 Gitarre bei Willi Schlinske an der Deutschen Hochschule f\u00fcr Musik in Ost-Berlin, die 1964 in Hochschule f\u00fcr Musik \u201eHanns Eisler\u201c umbenannt wurde. Er war ein \u00e4u\u00dferst talentierter Musiker, der den Mitstudenten stets voraus war.[3] Manfred Uhlmann (*1938), der bei Dieter Rumstig (1928\u20132017) an derselben Hochschule Gitarre studierte und sp\u00e4ter in Frankfurt\/Oder ein erfolgreicher P\u00e4dagoge war, berichtet, dass er mit Bellmann Anfang der 1960er Jahre regelm\u00e4\u00dfig Duo gespielt hat.[4] Bellmann gab Konzerte und war als Gitarrenlehrer t\u00e4tig, u.a. am Kreiskulturhaus Treptow, wo Fred Kr\u00fcger 1963\u20131965 von ihm zur Hochschulreife gebracht wurde, so dass er danach bei Werner Pauli an der Hochschule f\u00fcr Musik \u201eHanns Eisler\u201c studieren konnte.[5] Bekannt wurde Bellmann als Ensemblemitglied des Maxim-Gorki-Theaters in Berlin-Mitte, wo er als Gitarrist und S\u00e4nger angestellt war.[6]<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"232\" height=\"348\" src=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bellmann2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-689\" srcset=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bellmann2.jpg 232w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bellmann2-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Mit seinem ehemaligen Sch\u00fcler Fred Kr\u00fcger (*1946) war er jahrelang befreundet. Diese Freundschaft fand am 03.08.1970 auf tragische Weise ihr Ende. Bei einer gemeinsamen Motorradtour \u2013 Kr\u00fcger sa\u00df am Lenker, Bellmann sa\u00df als Beifahrer dahinter \u2013 geschah es: Aus nicht bekannten Gr\u00fcnden kam es in Berlin zu einem schweren Unfall, bei dem beide schwer verletzt wurden. Nur Fred Kr\u00fcger \u00fcberlebte. Er bekam vom Gericht best\u00e4tigt, dass er keine Schuld an dem Unfall hatte. Trotzdem war es nat\u00fcrlich sehr schwer f\u00fcr ihn, dieses Geschehen zu verarbeiten.[8]<br>Bellmann hinterlie\u00df Frau und Tochter. Seine Tochter, die zu dem Zeitpunkt sechs Jahre alt war, hat durch ihre Mutter nichts von ihrem Vater erfahren: Sie war so betroffen, dass sie nicht \u00fcber ihn reden konnte. Ein schwerer Verlust f\u00fcr die Familie und die Berliner Gitarrenszene. Erst 2016 hat seine Tochter eine Gedenkseite f\u00fcr ihren Vater im Internet erstellt.[9]<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Liebert2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"204\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Liebert2-204x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-692\" srcset=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Liebert2-204x300.jpg 204w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Liebert2-696x1024.jpg 696w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Liebert2-768x1129.jpg 768w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Liebert2-624x918.jpg 624w, https:\/\/www.bdz-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Liebert2.jpg 1020w\" sizes=\"(max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Peter Liebert<\/strong> wurde am 20.03.1939[10] in Berlin-Tiergarten geboren \u2013 und lebte mit seinen Eltern im Westteil Berlins. Als Neffe des renommierten Berliner Hochschullehrers Willi Schlinske bekam er vermutlich schon etwa ab 1950 Gitarrenunterricht von ihm. Das erste bekannte Konzert, an dem er beteiligt war, fand am 09.04.1954 in Berlin-Mitte, Unter den Linden statt \u2013 im Marmorsaal des Zentralen Hauses der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft.&nbsp;Das Konzert tr\u00e4gt den Titel \u201eMusik f\u00fcr Volksinstrumente\u201c, ausgef\u00fchrt vom Volksinstrumentenorchester der Hochschule f\u00fcr Musik, Weimar (Leitung: Franz Krieg) \u2013 und es wurde Kammermusik geboten mit Erich B\u00fcrger (Mandola), Peter Liebert (Gitarre), Alfred M\u00fcnzberg (1. Mandoline), Willi Schlinske (2. Mandoline) \u2013 so die originale alphabetische Reihenfolge der Zupfmusiker auf dem Programm, zu dem Kurt Schwaen Erl\u00e4uterungen schrieb; Roland Zimmer war als Solist dabei. \u00dcberliefert ist auch, dass Peter Liebert regul\u00e4r bei seinem Onkel Gitarre studierte, aber nicht an der Hochschule, sondern privat.[11] Es ist davon auszugehen, dass er nicht zu einem Hochschulstudium im Ostteil der Stadt zugelassen wurde, denn die DDR existierte ja bereits seit 1949 \u2013 und nach Lesart der DDR-Oberen geh\u00f6rte Ost-Berlin zur DDR. So musste er zum Unterricht immer den weiten Weg zu Schlinskes Wohnung in den Ortsteil Adlershof (Treptow), Adlergestell 253\/255, fahren. Da war man von Wilmersdorf, wo Liebert wohnte, bestimmt \u00fcber eine Stunde mit der S-Bahn unterwegs. Der regul\u00e4re Unterricht konnte logischerweise nur bis zum 13.08.1961, dem Tag des Mauerbaus, stattfinden. Von diesem Tag an war es Westberlinern untersagt, nach Ost-Berlin zu fahren. Es gab dann sp\u00e4ter (erstmals Weihnachten 1963) durch das Passierscheinabkommen die M\u00f6glichkeit, nahe Verwandte im Ostteil zu besuchen \u2013 sicher nicht geeignet, um das Gitarrenstudium fortzusetzen. Offenbar war Liebert aber im Studium so gut fortgeschritten, dass er Berufsmusiker werden konnte. Er wurde Gitarrenlehrer an den Musikschulen[12] Berlin-Wilmersdorf und Berlin-Steglitz, wo u.a. Michael Ranke (1931\u20132011, sp\u00e4ter \u00fcber Jahrzehnte Gitarren- und Blockfl\u00f6tenlehrer an der Musikschule Berlin-Zehlendorf) und Thomas Kalep in den sp\u00e4ten 1960er Jahren seine Sch\u00fcler waren.[13] Auch leitete Peter Liebert an der Musikschule Wilmersdorf ein Gitarrenensemble. Einer der Mitglieder dieses Ensembles, Rainer Voigt (*1944, sp\u00e4ter selbst dort viele Jahre als Gitarrenlehrer t\u00e4tig), erinnert sich: \u201eIch wurde 1961 Mitglied in diesem Ensemble, das in der Pfalzburger Stra\u00dfe 30 (heute ein Standort der Nelson-Mandela-Schule) probte und blieb ein gutes Jahr. Ich wurde gleich f\u00fcr die 1. Gitarre eingeteilt und war m\u00e4chtig gefordert. Es hat mir viel Freude bereitet und ich lernte dort fabelhaft das Zusammenspiel mit anderen Musikern. Liebert war mir vom ersten Augenblick an sympathisch\u201c.[14]<br>Im Jahre 1969 stie\u00df Liebert zur \u201eArbeitsgemeinschaft der Musikerzieher an den Musikschulen Berlins AMB e.V.\u201c Hier waren auch viele Berliner Gitarrenlehrer organisiert. In Bruno Henzes Nachlass z.B. findet sich ein Mitgliedsausweis der AMB und eine Karteikarte mit Namen, Adresse und Kontonummer von Liebert.<br>Bei der AMB war Liebert als Schriftf\u00fchrer t\u00e4tig. Zu seinem Ressort geh\u00f6rte auch: \u201eVerbindung zur GEW, Aktenf\u00fchrung und Vervielf\u00e4ltigung\u201c. Der Brief vom 09.03.1970 \u201eAn alle Lehrer der Musikschulen Berlins\u201c ist von ihm mit unterzeichnet. Niklas Tr\u00fcstedt, der damalige 1. Vorsitzende der AMB, in Berlin bekannt als Gambist und Hochschullehrer, berichtet: \u201ePeter Liebert war sehr engagiert in seiner Arbeit f\u00fcr die AMB. Dann war er pl\u00f6tzlich \u2013 ohne erkennbaren Grund \u2013 mehrere Wochen lang seelisch angeschlagen, wirkte traurig, bis er eines Tages nicht mehr erschien und auch nicht erreichbar war. Ich erfuhr sp\u00e4ter, dass er verungl\u00fcckt ist. Ob es ein Verkehrsunfall war, wei\u00df ich nicht. Er war nicht verheiratet.\u201c[15] Nun kann man sich nat\u00fcrlich seine Gedanken machen, woher diese Niedergeschlagenheit kam. Ein Grund k\u00f6nnte sein, dass erstens sein Onkel und Gitarrenlehrer Willi Schlinske am 10.08.1969 verstorben war \u2013 im Alter von 65 Jahren \u2013 und zweitens am 03.08.1970 (genau drei Wochen vor Liebert) der andere Schlinske-Sch\u00fcler Norbert Bellmann verungl\u00fcckt war. Fest steht nur, dass Peter Liebert am 24.08.1970 in Peine (Niedersachsen) verstorben ist. Da es die Zeit der Sommerferien war, liegt die Vermutung nahe, dass der Unfall bei einer Urlaubsfahrt geschah.<\/p>\n\n\n\n<p>Quellen:<br>[1] Rainer Stelle: \u201eZum 100. Geburtstag des Gitarristen und Mandolinisten Willi Schlinske\u201c, in: Concertino Nr.3\/2004, Hamburg, S. 130-132.<br>[2] Telefon-Interview mit Margarete Schlinske vom 29.06.1982 (Die Telefonnummer hatte ich mir vorher aus dem Telefonbuch in einer Ost-Berliner Telefonzelle herausgesucht, als ich mit Passierschein dort die historische Berliner Mitte erkundete \u2013 so ging das damals.)<br>[3] Interview mit Lilo Kliem vom 21.10.2017<br>[4] Brief von Manfred Uhlmann vom 11.12.2016<br>[5] Lebenslauf von Fred Kr\u00fcger von 1989<br>[6] <a href=\"https:\/\/www.gorki.de\/sites\/default\/files\/mgt_1961_1970.pdf\">https:\/\/www.gorki.de\/sites\/default\/files\/mgt_1961_1970.pdf<\/a><br>[7] <a href=\"https:\/\/www.vinyl-hst.de\/und-keiner-wird-uns-zum-halten-zwingen-lieder-und-songs.html\">https:\/\/www.vinyl-hst.de\/und-keiner-wird-uns-zum-halten-zwingen-lieder-und-songs.html<\/a><br>[8] E-Mail von Professor Werner Pauli vom 16.12.2019<br>[9] <a href=\"https:\/\/www.gedenkseiten.de\/norbert-bellmann\/\">https:\/\/www.gedenkseiten.de\/norbert-bellmann\/<\/a><br>[10] Landesamt f\u00fcr B\u00fcrger- und Ordnungsangelegenheiten, Berlin: Auskunft vom 13.05.2019 \u00fcber Geburtsdatum, Sterbedatum, Geburtsort und Sterbeort von Peter Liebert<br>[11] Interview mit Lilo Kliem vom 21.10.2017<br>[12] Kithara Nr. 3\/1965, Laren\/Nordholland (Gitarrenzeitschrift), S. 8<br>[13] Interview mit Michael Ranke vom 25.05.1988<br>[14] Interview mit Rainer Voigt vom 28.04.2016<br>[15] Telefongespr\u00e4ch mit Niklas Tr\u00fcstedt vom 26.01.2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 50 Jahren \u2013 der fr\u00fche Tod zweier Berliner Gitarristen Zum Gedenken an&nbsp;Norbert Bellmann (05.01.1940 \u2013 03.08.1970)und&nbsp;Peter Liebert (20.03.1939 \u2013 24.08.1970) ein Beitrag von Rainer Stelle Zwei Tatsachen verbindet diese&#8230; <a href=\"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/bdz\/historisches\/\">Read more &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":455,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-686","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/686"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=686"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/686\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":942,"href":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/686\/revisions\/942"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bdz-berlin.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=686"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}